KODEC Automatikgetriebe Instandsetzung
Robustes Diagnosegerät mit simulierter OBD-Diagnoseansicht

Moderne
Fehlerdiagnose

Fehlerbeschreibung, Fahrzeugzustand und Diagnosedaten werden gemeinsam betrachtet. Auslesen ist ein Werkzeug – die Einordnung entscheidet.

Prüfung anfragen

Bauteile im Zusammenspiel

V6-Antrieb dreidimensional erkunden

Dreidimensionale Darstellung eines V6-Motors mit angeschlossenem Getriebe

Wann prüfen?

Sinnvolle Situationen

  • Ein Schaltverhalten hat sich merklich verändert
  • Eine Warnmeldung erscheint oder kehrt zurück
  • Geräusche, Geruch oder Flüssigkeitsaustritt fallen auf
  • Ein vorhandener Bericht soll technisch eingeordnet werden

Vor dem Termin

So helfen Sie bei der Einordnung

  • Warnmeldung nicht löschen und möglichst fotografieren
  • Fahrsituation und Häufigkeit notieren
  • Fahrzeugschein und frühere Berichte bereithalten
  • Mitteilen, ob das Fahrzeug sicher fahrbereit ist

Diagnoseumfang

Vor Auftrag konkret festlegen

Welche Steuergeräte, Messwerte, Sicht- oder Funktionsprüfungen Teil des Termins sind, wird passend zu Fahrzeug, Fehlerbild und vereinbartem Auftrag festgelegt.

Vom Symptom zum eingeordneten Ergebnis

  1. 01

    Fehler auslesen

    Relevante Steuergeräte und gespeicherte Hinweise erfassen.

  2. 02

    Ursache analysieren

    Messwerte und Fehlerbild zusammenführen und eingrenzen.

  3. 03

    Optionen ableiten

    Aus den Prüfergebnissen mögliche nächste Schritte ableiten.

  4. 04

    Ergebnis besprechen

    Befund, Empfehlung und mögliche nächste Schritte erläutern.

Mögliche Ergebnisse

Diagnose ist kein Reparaturversprechen

Befund mit Empfehlung

Die Daten und Prüfungen ergeben einen ausreichend konkreten nächsten Schritt.

Weitere Prüfung

Für eine belastbare Aussage ist ein zusätzlicher, separat abzustimmender Prüfumfang nötig.

Keine direkte Reparatur

Beobachtung, eine andere Baugruppe oder aktuell keine Maßnahme kann ebenfalls das Ergebnis sein.

Häufige Fragen

Zur Diagnose

Wann ist eine Diagnose am Automatikgetriebe sinnvoll?

Wenn Schaltvorgänge spürbar anders werden, Warnmeldungen erscheinen, ungewöhnliche Geräusche auftreten oder Flüssigkeit austritt, ist eine Prüfung vor Ort sinnvoll. Das Symptom allein erlaubt noch keine Aussage zur Ursache.

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Reicht das Auslesen des Fehlerspeichers für eine Diagnose?

Ein Fehlerspeichereintrag ist ein Hinweis, aber nicht automatisch die Ursache. Fahrzeugzustand, Fehlerbeschreibung und weitere Prüfergebnisse müssen gemeinsam eingeordnet werden.

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Führt eine Diagnose immer zu einer Reparatur?

Nein. Ein Ergebnis kann auch bedeuten, dass zunächst beobachtet, eine andere Baugruppe geprüft oder eine Maßnahme separat angeboten werden sollte. Eine Umsetzung erfolgt erst nach Abstimmung.

Sollte ich mit einer Warnmeldung weiterfahren?

Beachten Sie die Betriebsanleitung und die Farbe beziehungsweise Dringlichkeit der Anzeige. Bei roten Warnanzeigen, deutlichem Leistungsverlust, starken Geräuschen oder austretender Flüssigkeit sollte die Fahrt sicher beendet und Pannenhilfe organisiert werden.